Die Seite der FRAUEN

 

Was wären die Hornussermannen ohne SIE ? wahrscheinlich manchmal ein bisschen verloren.

 

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Rosmarie - langjährige Wirtin

HG Langnau-Berge

 

Therese + Käthi

Wirtinnen ab 2006

Ursula - langjährige

Schiedsrichterin

HG Langnau-Berge

Verena - langjährige

Schiedsrichterin der

HG Langnau-Berge

Hornusserkaffee

 

 

Fragen und Antworten

 

 

Ursula Schiedsrichterin

 

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Wann hast du dich entschlossen als Kampfrichterin tätig zu werden?

Zwei von unseren drei Kampfrichtern haben aufgehört. Es braucht aber mindestens zwei Kampfrichter pro Gesellschaft. Mein Mann hat mich gefragt ob ich den Kampfrichterkurs machen würde. Ich sagte ja.

Was war und ist deine Motivation?

Das Zusammensein mit meinem Mann, die gute Kollegialität mit der Gesellschaft, das draußen sein in der Natur. Das Interesse für das Hornussen ist stetig gewachsen je besser ich die Regeln verstand. Mittlerweilen bin ich regelrecht von diesem Sport  „angefressen“.

Musstest du dich durchsetzen weil du eine Frau bist?

Ja

Was war bis anhin Dein eindrücklichstes Erlebnis?

Der Horngewinn am Emment. Fest in Rüderswil. Ich war als Kampfrichterin tätig und als ich erfahren habe, dass meine Gesellschaft ein Horn gewonnen hat, da fühlte ich mich richtig glücklich und zufrieden mit unseren Mannen. Das Fest danach war einfach unbeschreiblich und unvergesslich.

Wirst du gut akzeptiert?

Von der eigenen Gesellschaft werde ich voll akzeptiert. Die Akzeptanz ist in den letzten Jahren allgemein gestiegen und auch die meisten Skeptiker haben nun gemerkt, dass wir in dieser Sparte den Mannen ebenbürtig sind. Wir Frauen müssen ja auch den Kampfrichterkurs machen bevor wir im Ries tätig werden können.

 

 

Verena Schiedsrichterin

 

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Wann hast du dich entschlossen als Kampfrichterin tätig zu werden?

Als ich meinen Lebenspartner kennen lernte, habe ich ihn fast immer begleitet. Ursula war auch immer dabei. Da habe ich mich entschlossen den Kampfrichterkurs zu machen, denn ich war ja sowieso immer mit dabei. Außerdem bin ich sehr gerne in der Natur draußen, - Wind und Wetter stören mich nicht, ich fühle mich in der Natur ganz einfach sehr wohl.

Was war und ist deine Motivation?

Als erstes bin ich so immer mit meinem Freund zusammen. Zum zweiten ist der 2te Teil nach dem Wettkampf meistens sehr schön und manchmal auch sehr lustig. Mittlerweilen bin ich regelrecht vom Hornussersport „angefressen“.

Was war bis anhin dein eindrücklichstes Erlebnis?

Der Horngewinn in Rüderswil, das war auch als Kampfrichterin mein erster Horngewinn mit meiner Gesellschaft. Die Emotionen waren gewaltig und das Fest danach war einfach super.

Musst du dich durchsetzen weil du eine Frau bist?

Ja - obschon fast die Hälfte der Kampfrichter/innen Frauen sind.

Wirst du gut akzeptiert?

Von unseren Mannen werde ich tiptop akzeptiert. Auch von den meisten Hornusser. Schwarze Schafe wird es aber immer geben. Ich möchte noch sagen, dass Ursula und ich zusammen ein Superteam sind.

 

Rosmarie Wirtin

 

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Seit wann bist du die Wirtin der Hornusser Langnau-Berge?

Im 2006 sind das bereits 17 Jahre, seit ich die Wirtschaft betreue. Aber die Muessuppe an der Chilbi koche ich nun schon seit über dreißig Jahren.

Ist es dir noch nie verleidet?

Nein, nein - ich mache das gerne für die Hornusser. Ich habe aber auch schon darüber nachgedacht diese Tätigkeit aufzugeben und an „jüngere Hände“ abzugeben. Bis jetzt hat sich niemand gemeldet, der oder die mein Amt als Wirtin übernehmen möchten.

Diese Tätigkeit ist mit viel Arbeit verbunden. Besonders die Chilbi ist sehr aufwändig. Wie geht es dir nach solch anstrengenden Tagen?

Solange ich mag, die Gesundheit es zulässt und es mir Spaß macht, werde ich für die hornusser da sein. Die Hornusser schätzen meine Arbeit, sie sagen mir das und zeigen mir durch ihr Verhalten, was ich ihnen wert bin.

Was gehört eigentlich alles zu deinen Aufgaben?

Zusätzlich zur Tätigkeit als Wirtin gehören auch die Reinigung der Toiletten und das Saubermachen des Hornusserhüttli dazu. Als Wirtin bin ich verantwortlich für alle anfallenden Arbeiten. Das beginnt mit der Planung, dem Einkaufen und der Organisation bis zum Bedienen der Gäste und dem Aufräumen nach dem Anlass. Die Hornusser helfen aber meistens mit, so dass ich nicht alles alleine machen muss. Auch die zwei Schiedsrichterinnen, Ursula und Verena helfen bei vielen Anlässen mit und entlasten mich dadurch.

 

Rosmarie betont nochmals, dass sie gerne die Wirtin der Hornusser sei.

Ab 2006 hat Rosmarie nun Verstärkung bekommen und kann den größten Teil der Wirtschaft an jüngere Hände abgeben. Sie freut sich über die Hilfe und kann nach sooooo vielen Jahren nun etwas „kürzer treten“.

 

Therese + Käthi Wirtinnen

 

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Zwei Mütter von aktiven jungen Hornussern organisieren, leiten und betreuen nun die Wirtschaft.

 

Ab 2006 sind sie nun hauptverantwortlich für die Wirtschaft der Hornusser Langnau-Berge.  Ihre erste Saison haben sie mit „Bravour“ bestanden, denn es gab keine Pannen, nichts wurde vergessen, alles klappte tiptop. Die Organisation und Durchführung der Chilbi mit der berühmten Muessuppe ist auch bestens geglückt.

 

Chilbi - Muessuppe

 

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Für eine gute Muessuppe braucht es:

 

9 kg Rüebli, 3 kg Lauch, 3 kg Kohl, 2 kg Zwiebeln 35 kg gelbe Erbsen, 2 kg Milchreis, 50 kg Gnagi, 15 - 20 kg Gnagi roh werden in der Suppe gekocht, das ergibt den speziellen, guten Geschmack der Suppe.

Die Suppe wird am Tag vor der Chilbi vorgekocht. Wie man sieht, sind recht große Mengen an Gemüse und Fleisch, da müssen viele Pfannen voll gekocht und viel Zeit in der Küche verbracht werden.

Erwähnenswert ist noch: Die Suppe wurde über dreißig Jahre lang von der Wirtin Rosmarie auf dem Holzfeuerherd gekocht.

(Siehe die Foto links)

 

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